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Nun zeigt die Sonne eine gewisse Aktivität...die Materie schießt auf die Erde zu und.....es passiert nichts. Vielleicht waren die Teilchen zu langsam oder die Dichte pro cm3 stimmte nicht. Das können Sie hier überprüfen.
Im Normalfall liegt die Sonnenwindgeschwindigkeit um 400 km/s. Die Teilchendichte pro cm3 liegt bei 1-5 Protonen. Bei einem coronal hole steigt die Geschwindigkeit langsam an, aber die Dichte nicht umbedingt. Diese Grafik verdeutlicht den stetigen Anstieg der Geschwindigkeit von "normalen" 400 km/s auf knapp 800 km/s (gelbe Kurve - Speed - 07. bis 14.12.2003 (www.sec.noaa.gov). Die Dichte bleibt recht konstant bei 1 Proton pro Kubikzentimeter.
Bei einem CME gibt es einen sprunghaften Anstieg der Geschwindigkeit und der Dichte. Bitte nicht wundern, wenn es hier verschiedene Farben gibt...Wichtig ist, dass bei einer Ankunft eines CME sowohl Dichte als auch Geschwindigkeit sprunghaft steigen. Zudem zeigte bei der Schockfront am 07.09.2002 das IMF Richtung Süden (bzw. es "sprang" mit Ankunft der Schockfront Richtung Süden) - Somit waren beste Voraussetzungen für ein Polarlicht gegeben (www.sec.noaa.gov).
Beim "großen" Polarlicht Ende Oktober 2003 wurden sogar Geschwindigkeiten von ca. 2000 km/s gemessen. Auch Dichten von 100 Protonen pro cm3 wurden schon registriert.
Hier nun die aktuellen Daten der Dichte (Density), der Geschwindigkeit (Speed) und der Temperatur (Temp) des Sonnenwindes. Geschwindigkeit und Dichte sollten hoch sein, damit sie das Erdmagnetfeld in Unruhe versetzen können. Dann sind Polarlichter möglich. Nicht ganz so entscheidend, weil zwischendurch auch oft mal wechselnd, ist die Temperatur der Sonnenwindteilchen.
http://www.sec.noaa.gov/ace/Swepam_3d.gif (3d = 3 Tage)
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